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Wir bieten maßgeschneiderte Fach- und Prozessberatung für innovative Unternehmen, Gewerbe und Industrie.
Mehr InformationWas früher ein paar heiße Sommertage waren, ist heute ein wachsendes Gesundheits-, Wohn- und Energieproblem. Die Zahlen sind eindeutig: die Hitzetage (Tage mit über 30°C) lagen einst bei 10 pro Sommer und erreichen in Wien über 40 Tage. Ein Deckenventilator kühlt nicht die Luft, aber er macht Hitze spürbar erträglicher — mit einem Bruchteil des Stromverbrauchs einer Klimaanlage.

Die Anschaffungskosten eines Deckenventilators sind um ca. 30 – 70 % und die Betriebskosten um das 10 bis 20-fach geringer als beim mobilen Klimagerät! Für die Berechnung wurden Herstellerangaben herangezogen. Für kommenden Sommer im Homeoffice oder bei der Hausarbeit kann das der erste, günstigste und klimafreundlichste Schritt sein.
Ein Blick nach Fernost zeigt in Indien, Indonesien und China ist der Deckenventilator Standard in jedem Haus. Dieser senkt nicht die Lufttemperatur, aber erhöht den Wärmetransport von der Haut weg. Dadurch fühlt sich ein Raum oft mehrere Grad angenehmer an. Er ist viel sparsamer als eine Klimaanlage und funktioniert gut, wenn Fenster, Türen, Innenhöfe oder schattige Terrassen ohnehin für Luftaustausch sorgen.
Der Erfinder Philip H. Diehl hat nicht nur wesentlich zur Entwicklung der Glühbirne und dem Dynamo beigetragen, sondern gilt auch als Erfinder des Deckenventilators. Sein Patent für den Ventilator wurde 1889 in den USA eingereicht.
Für Österreich dürfte der Deckenventilator historisch kein Massenobjekt gewesen sein, weil das Klima kühler war als in Tropenregionen und weil große Gebäude (z.B. das Burgtheater) eher über Luftkanäle, Luftbrunnen und mechanische Ventilation konditioniert wurden. Der Deckenventilator als sichtbares Wohn-, Hotel- oder Gastronomieobjekt scheint in Österreich eher ein späteres, importiertes Komfort- und Designprodukt zu sein. Wien war für den Deckenventilator schlicht zu kalt!
Folgender Vergleich stellt Vor- und Nachteile einer Kühllösung für einen ca. 20 m² großen Raum in einem Mehrparteiengebäude im urbanen Umfeld dar. Der Deckenventilator ist nicht nur in der Anschaffung um ca. 30 -70 % günstiger, sondern punktet mit geringeren Betriebskosten (ca. 10 - 20-fach).
Bei 2,50 m Raumhöhe (Neubau) ist ein Deckenventilator grenzwertig. Diverse Herstellerangaben weisen im Sicherheitshinweis auf einen Mindestabstand von 2,30 m der Flügel zum Fußboden haben. Praktisch heißt das: Wenn überhaupt, dann sollte man nur ein flaches Modell (Abstand Decke zu Unterkante Flügel im Bereich 20-25 cm) verwenden, idealerweise über einem Bereich, wo niemand darunter steht oder die Arme hebt, etwa über der Bettmitte. Die elektrische Montage und Tragfähigkeit der Decke sollten geprüft werden.
Ein Deckenventilator sorgt für angenehme Luftbewegung, ohne den Arbeitsplatz zu blockieren. Kein Gerät steht am Boden, kein Schlauch hängt aus dem Fenster, kein kalter Luftstrahl trifft direkt auf Nacken oder Augen. Besonders beim langen Sitzen am Schreibtisch hilft die sanfte Luftbewegung, wacher und konzentrierter zu bleiben.
Bei der Hausarbeit entsteht schnell zusätzliche Wärme: Staubsaugen, Wäsche aufhängen, Kochen oder Bügeln treiben die Körpertemperatur schnell nach oben. Ein Deckenventilator verteilt die Luft großflächig im Raum und macht Bewegung bei Hitze angenehmer — leise, sofort spürbar und mit sehr geringem Stromverbrauch.
Die Abkühlung der Räume über Fensterlüftung wird beim Betrieb von Deckenventilatoren unterstützt, besonders in hohen Räumen, erfolgt mit Deckenventilator eine vollständigere Luftumwälzung und Abkühlung.
Wir wünschen einen „kühlen“ Sommer!
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