Weinviertler Bio-Kartoffelbetrieb Niedermayer errichtet PV-Anlage

Die PV-Anlage Biohof Niedermayer ging im Juli 2021 ans Netz. Vorausgegangen war diesem Projekt eine umfangreiche ConPlusUltra Energieberatung mit anschließender Photovoltaik Beratung für eine PV-Anlage zur Eigenvorsorge.
Gut eingebettet im Zentrum der „Toscana Österreichs“ – dem Weinviertel mit seinen sanft schwingenden Weinbergen und Hügeln ist der Biohof Niedermayer zu finden. Seit 2000 bewirtschaftet das Unternehmen den Hof in Aspersdorf ca. 50 km nördlich von Wien nach den Richtlinien des organisch biologischen Landbaus. Der warme Lössboden bietet die besten Bedingungen für Anbau, Wachstum und Geschmack hochwertiger und schmackhafter Bio-Erdäpfel.

Das Unternehmen nutzt die Energieberatung, um Energiepotential im Unternehmen aufzudecken und den nächsten großen Schritt in Richtung Eigenstromversorgung zu setzen. Am Standort wurde im Juli 2021 die 80,94 kWp PV-Anlage Biohof Niedermayer errichtet. Mit einem hohen Eigenverbrauchsgrad von über 80 % ist die Photovoltaik Anlage nicht nur bedarfsgerecht konzipiert, sie hilft auch ca. 21 t CO2 im Jahr einzusparen.

Möchten Sie Ihren Betrieb mit einer PV-Anlage ausstatten oder denken Sie schon an den nächsten Schritt zum Beispiel einen Stromspeicher bzw. eine E-Tankstelle? Unser Projektleiter berät Sie gerne.

PV Anlage Biohof Niedermayer DrohnenaufnahmeMehr Informationen zum Biohof Niedermayer

Mehr zur Dienstleistung  „Photovoltaik Beratung“ von ConPlusUltra

DI Matthias Humpeler
+43 676 352 33 89
matthias.humpeler@conplusultra.com

 

 

Das Team Techik+Recht bietet im Rahmen der ConPlusUltra Akademie+ bewährtes Fachwissen im Seminar „Umgang mit gefährlichen Stoffen“ an.  Am 21.10.2021 von 9.00 bis 16.00 Uhr im Innowerk St. Pölten, Linzer Straße 55.

Details zum Seminar

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Mehr zur Rechtssicherheit und Legal Compliance.

 

Interreg Donau Projekt-STRIDE Interregionaler Workshop als Halbzeit Event

Am 16. September fand im Rahmen des Interreg Danube Transnational Programme (DTP) STRIDE-Projekts ein STRIDE interregionaler Workshop statt bei dem  technisches und legislatives Wissen über intelligente Stromnetze ausgetauscht und die STRIDE Smart Energy Plattform offiziell vorgestellt und gestartet wurde. Das STRIDE Halbzeit-Meeting, das allen interessierten Parteien offenstand, die im Energiesektor tätig sind oder Einfluss auf die Energiepolitik haben, fand in Wien statt und wurde von ConPlusUltra GmbH veranstaltet.

Das STRIDE Mid Term Event bot der geladenen Zielgruppe und den assoziierten strategischen Partner des STRIDE-Projekts die Möglichkeit an diesem STRIDE interregionalen Workshop von Interreg Danube teilzunehmen und den Wissenstransfer von Smart-Grid-Konzepten fördert.
Moderiert vom Europäischen Institut für Innovation-Technologie (EIfI-Tech) erhielten die Teilnehmer des Workshops eine umfassende Einführung in das Schulungsmaterial, das derzeit im Rahmen des STRIDE-Projekts entwickelt wird und den Mitgliedern der STRIDE Smart Energy Platform zur Verfügung gestellt wird.

Open-Source-Schulungsmaterial

Die Themen dieser Veranstaltung reichten von der Motivation für Smart Grids bis hin zu Smart-Grid-Strategien und Energiepolitik auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene. Weiters wurden das Open-Source-Schulungsmaterial, welches über die digitale STRIDE-Plattform weiterentwickelt und verbreitet wird, vorgestellt. Die Projekt-Stakeholder hörten auch interessante Präsentationen und Beispiele für bewährte Verfahren von dem slowenisch-kroatischen SINCRO.grid-Kollaborationsprojekt, das von ELES (Dr. Uroš Kerin) vorgestellt wurde; Bioenergie und nachhaltige Technologien (BEST) aus Österreich; GAP Elektroistra (GAP – Grid Automation Planning), das vom Energieinstitut Hrvoje Požar in Kroatien vorgestellt wurde; und dem Wiener Projekt Viertel Zwei, das von Vertretern des Projekts Viertel Zwei präsentiert wurde.

Das STRIDE Mid Term Event endete mit der Präsentation der STRIDE Smart Energy Plattform, die nun online unter https://energy-stride.com/ zur Verfügung steht. Neben der Bereitstellung von Werkzeugen und Ressourcen für die Verbesserung der Energieplanung für registrierte Mitglieder schafft die STRIDE-Plattform ein Netzwerk von Experten, politischen Entscheidungsträgern und anderen relevanten Akteuren, um die Entwicklung intelligenter Netze im gesamten Donauraum zu fördern. Die Registrierung auf der Plattform ist kostenlos: https://energy-stride.com/members/

Abschließend feierte auch noch das animierte Video zum STRIDE-Projekt, welches ebenfalls auf der STRIDE-Plattform zur Verfügung steht, Prämiere und wurde den Teilnehmern präsentiert.

Mehr über das STRIDE-Projekt
Das STRIDE-Projekt, das für verbesserte Energieplanung durch die Integration von Smart-Grid-Konzepten im Donauraum steht, wird von der Lokalen Energieagentur Spodnje Podravje (LEASP) zusammen mit sieben Projektpartnern und acht assoziierten Partnern aus Slowenien, Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Bosnien und Herzegowina geleitet. Durch Wissenstransfer und die Entwicklung von Planungsinstrumenten will das STRIDE-Projekt regionale/lokale Entscheidungsträger bei der Verbesserung der Energieplanung umfassend unterstützen. Zu den Hauptzielen des transnationalen Projekts gehören regionale Analysen, entwickelte Strategien, Aktionspläne und andere Instrumente (z. B. Methoden, Leitfaden, Webplattform), die die Integration von Smart-Grid-Konzepten in die regionale und lokale Politik im gesamten Donauraum ermöglichen und beschleunigen werden. Darüber hinaus werden die Methodik für die regionale Analyse, der Leitfaden für bewährte Praktiken und die Webplattform so konzipiert, dass sie im gesamten Donauraum angewendet werden können; daher werden die Ergebnisse des Projekts einen hohen Replikationswert haben und die Skalierbarkeit innerhalb der Donauregion und darüber hinaus gewährleisten.

Mehr zum Projekt

STRIDE_Logo

Das zweite DanubePeerChains Partnermeeting vom 14.-16. September 2021 fand in Zagreb statt. Auch ConPlusUltra nahm an der Sitzung des zweiten DanubePeerChains Partnermeetings des Steering Committees in Zagreb, Kroatien, teil. Das Treffen bot den Teilnehmern die Gelegenheit, die anderen Projektpartner aus Deutschland, Österreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Ungarn, Rumänien, Serbien, Slowenien und Montenegro zum ersten Mal seit Projektstart im Juli 2020 zu sehen.

Am Vorabend des zweiten DanubePeerChains Partnermeetings wurde ein gemeinsames Abendessen in einer traditionellen kroatischen Brauerei im Zentrum von Zagreb organisiert. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die meisten Partner nur online gesehen und trafen sich zum ersten Mal persönlich. Aufgeteilt in kleine Gruppen verbrachten die Partner den Abend damit, sich kennen zu lernen.

Toolbox zum Kapazitätsaufbau von Arbeitsmarktorganisationen und Wirtschaftsunterstützungseinrichtungen

Das offizielle Programm begann mit Vorträgen und Diskussionen zum Arbeitspaket 2 „Toolbox zum Kapazitätsaufbau von Arbeitsmarktorganisationen und Wirtschaftsunterstützungseinrichtungen sowie auch von Fachspezialisten/Unternehmern“ unter Leitung der Business Upper Austria. Dazu gehörte auch ein Workshop, für den die Partner in drei Gruppen aufgeteilt und eingeladen wurden, die Diamond Methodology auf Holz/Möbel, Maschinenbau und Mechatronik/Elektronik & Automation anzuwenden. ConPlusUltra leitete die Diskussion über die Stärkung der Holz-/Möbelwertschöpfungskette und sammelte Input von den verschiedenen Partnern. Anschließend präsentierte jeder Moderator die Ergebnisse der Gruppe dem Konsortium.

Weiterbildungsprogramm für KMU inklusive der Capacity Building

Der zweite Tag, startete mit dem ersten Jahresrückblick, für den alle Arbeitspaketleiter die wichtigsten Ergebnisse der ersten 12 Monate des Projekts präsentierten. Der Tag endete mit einer Diskussion über das Weiterbildungsprogramm für KMU inklusive der Capacity Building Methode für KMU, das gemeinsam von Business Upper Austria und ConPlusUltra entwickelt wurde. Der Tag endete mit einer Präsentation der Universität Belgrad über die Richtlinien für die Bewertung der im Rahmen des Projekts durchgeführten Schulungen.

Aktionsplanungsprozess und Kommunikation

Am letzten Tag des Treffens wurden das Arbeitspaket 4 „Der Aktionsplanungsprozess“ und das Arbeitspaket „Kommunikation“ von ConPlusUltra bzw. Tehnopolis vorgestellt. Der Fokus der Präsentation von ConPlusUltra lag auf dem anstehenden Aktionsplanentwicklungsprozess inklusive der geplanten Peer Reviews, die in Kürze starten  werden. Für diesen Prozess muss jede Region im Rahmen eines Aktionsplans Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen LSO und BSO sowie zum Aufbau der Kapazitäten von KMU vorschlagen. Der nächste Schritt dieses Prozesses besteht darin, dass diese Entwürfe von Aktionsplänen in Peer-Review-Sitzungen mit anderen Partnern geteilt werden. In der Präsentation des Arbeitspakets Kommunikation konzentrierte sich Tehnopolis auf die anstehenden Kommunikationsaktivitäten einschließlich Pressemitteilungen und Videos. Das Treffen endete mit einem Abschiedskaffee und alle Teilnehmer bedankten sich beim Projektpartner ZICER für die Ausrichtung des Treffens.

 

DanubePeerChange_Meeting in Zagreb

Zur offiziellen Projekt Homepage in englischer Sprache

Danube_peer_ chains_ Logo

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EU Projekte / nationale Projekte

ConPlusUltra ist neues Ordentliches Mitglied bei Photovoltaic Austria. Die überbetriebliche und überparteiliche Interessenvertretung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Photovoltaik und Stromspeicherung in Österreich bietet auf Ihrer Homepage eine Suche nach PV- und Speicherprofis.
Dort finden Sie unser Angebot und Leistungsspektrum im Bereich PV-Anlagen und -Speicher.

Ziel des Verbandes ist, eine starke Vertretung der Photovoltaik Branche gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit sowie die Interessen von Industrie, Handel und Gewerbe zu harmonisieren.

E-FIX Projekt hat seine E-FIX Roadmap fertiggstellt

Die E-FIX Roadmap für innovative Energiefinanzierung in der Europäischen Union und der östlichen Nachbarschaft ist seit kurzem öffentlich verfügbar. Als Dokument, das mit maßgeblicher Beteiligung verschiedener Interessengruppen entwickelt wurde, präsentiert die E-FIX Roadmap eine Vision für innovative Finanzierungen für Energieeffizienz- und erneuerbare Energieprojekte bis 2030.
Es soll Entscheidungsträgern und europäischen Akteuren als Instrument dienen, um den Einsatz innovativer Finanzierungsinstrumente wie Leasing, Crowdfunding und Energie-Contracting zu fördern. Gestützt durch die Erfahrungen der Partner in Armenien, Österreich, Georgien, Kroatien, der Tschechischen Republik und Polen, die alle Pilotkampagnen durchgeführt haben, wird das Potenzial dieser Instrumente für die Erfüllung des Grünen Deals und anderer internationaler Klimaziele im Dokument hervorgehoben.

Das Dokument ist wie folgt gegliedert:
1. Was ist Energieeffizienz und warum ist sie wichtig?
2. Was sind die Klimaziele der EU?
3. Wie kann Energieeffizienz finanziert werden?
4. Welche Rolle spielen innovative Finanzierungsmechanismen?
5. Welche Hürden stehen Energieeffizienzprojekten und Finanzierungen noch im Weg?
6. Schlüsselakteure bei der Umsetzung
7. Was kann getan werden, um Energieeffizienzinvestitionen attraktiver zu machen?
8. Welche Chancen gibt es in Bezug auf Energieeffizienz?
9. Eine Vision für Europa bis 2030 in Bezug auf innovative Finanzierungen für Energieeffizienz
10. E-FIX-Empfehlungen an die wichtigsten europäischen Interessenträger
11. Der Beitrag des E-FIX-Projekts

Alle Ergebnisse des Projektes ansehen: http://energyfinancing.eu/en/

Roadmap herunterladen

 

Bild Titel E_FIX Roadmap

Elektrotechnik-Gewerbe – DI Josef Buchinger neuer Geschäftsführer

Im Juli wurde das  Erneuerbaren Ausbau Gesetz endlich beschlossen. Dies bedeutet aber auch große Zielvorgaben an die Photovoltaik- und Energietechnik-Branche.

Um auch formalrechtlich die Kompetenzen zu dokumentieren, hat ConPlusUltra seine Gewerbeberechtigungen um das Gewerbe der Elektrotechnik mit einem neuen Geschäftsführer erweitert. Damit ist es möglich unseren Kunden im dem Bereich erneuerbare Energien erweiterte Services anbieten zu können.

Neben dem Gewerbe Elektrotechnik führen wir das Gewerbe Ingenieurbüro (Beratende Ingenieure) gemäß § 134 GewO für die Fachgebiete Maschinenbau und Umwelttechnik sowie der Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation gemäß § 136 GewO.

Als gewerberechtlicher Geschäftsführer für Elektrotechnik wurde unser langjähriger Mitarbeiter DI Josef Buchinger bestellt.

ConPlusUltra Team ansehen

Gewerberechtlicher Geschäftführer Elektrotechnik DI Josef Buchinger

Das erste EDU4future Projektergebnis ist seit Juni 2021 verfügbar

Die unter der Führung des deutschen Projektpartners AFBB gemeinsam entwickelte „Internationale Methodik“ ist der zentrale Ansatzpunkt für die erfolgreiche Abbildung der Situation in den einzelnen Ländern. Durch dieses erste EDU4future Projektergebnis wird es ermöglicht, verschiedene Wege des Transfers von „digitalen“ Arbeitsmarktanforderungen in die berufliche Bildung zu vergleichen.

Neben den weiteren Projektpartnern SOPK, TREXIMA, ConPlusUltra, t²i – trasferimento tecnologico e innovazione s.c. a r.l., und G&P svetovanje Gregor Jagodič waren an der Gestaltung des Prozesses Vertreter von berufsbildenden Schulen und Betrieben und anderen Institutionen beteiligt. Die Methodik ist in 6 europäischen Sprachen verfügbar.

Internationale Methode DE

Internationale Methode EN

Im nächsten Projektabschnitt werden die einzelnen Länderteams anhand der erstellten internationalen Methode, Länder Berichte erstellen. Aus diesen sollen Prozesse der Übertragung von Bedürfnissen der Unternehmen auf „Industrie 4.0“ auf das sekundäre Bildungssystem in den einzelnen Ländern gefunden werden.
Anschließend wird ihr gegenseitiger Vergleich, Bewertung und Verarbeitung von Empfehlungen für Organisationen des öffentlichen Sektors, Berufsausbildenden Schulen, Unternehmen, Cluster, etc. durchgeführt werden.

Erste Seite der Internationalen Methodik von EDU4future

Erste ExpertInnen Evaluierungsrunde im September 2021 geplant

ConPlusUltra wird nach Erstellung der ersten Fassung des österreichischen Länderberichtes, VetreterInnen von Organisationen aus Wirtschaft und beruflicher Bildung im September 2021 zu einem ExpertInnen Panel einladen. Im Halbtagesworkshop soll die Rohfassung des Länderberichtes anhand der Experten Meinungen evaluiert und weiter  entwickelt werden. Personen mit Bezug zu beruflicher Aus- und Weiterbildung aus Industrie, Politik und Bildung sind herzlichst eingeladen, ihr Interesse an der Teilnahme zu bekunden.

Presseaussendung zur Internationalen Methodik lesen

Zur Projektbeschreibung

Nachhaltige Energieerzeugung auf Verkehrsflächen der ASFINAG wird zu einem wichtigen Klimaschutzbaustein, das Potential für PV-Anlagen auf ASFINAG Verkehrsflächen auf Rastplätzen, Raststationen, oder Verkehrskontrollplätzen liegt im zweistelligen Megawattbereich.

Als Grundlagen für den Ausbau der Photovoltaik auf ASFINAG Verkehrsflächen entlang des hochrangigen Straßennetzes erstellt ConPlusUltra Grundlagenanalysen, Machbarkeitsstudien bzw. Vorentwürfe. Ziel dabei ist stets, alle Dachflächen und sonstige geeignete Freiflächen zu nutzen und den Eigenversorgungsgrad mit Strom bilanziell auf zumindest 80 % zu heben.

Dafür verwenden wir einen Mix aus branchenspezifischer Simulationssoftware und klassischen CAD-Tools.
In den Machbarkeitsstudien analysieren wir mit unserer eigenen Software auch die Sinnhaftigkeit von Stromspeicheranlagen, um die Resilienz gegen Black-Outs dieser teilweise kritischen Infrastruktur zu erhöhen.

Die ASFINAG plant die ersten von ConPlusUltra konzeptionierten Anlagen in den nächsten Monaten zu errichten.

Das Projektteam bestehend aus Josef Buchinger, Matthias Humpeler und Andreas Kirchleitner steht ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung.

Bild zeigt Entwurfsplan für PV-Anlagen

Entwurfsplan PV Anlagen

3D Simulation der PV-Anlage und VerschattungMehr zur Dienstleistung  „Photovoltaik Beratung“ von ConPlusUltra

DI Josef Buchinger
+43 676 352 33 30
josef.buchinger@conplusultra.com

ConPlusUltra Team

https://blog.asfinag.at/technik-innovation/erneuerbaren-energien-co2-neutralitaet/

Die erfolgreiche E-FIX Abschlusskonferenz fand am 2. Juni 2021 statt. Das E-FIX Projekt mit dem Titel „Innovative Financing for Sustainable Energy Investments“ wurde vom Programm „Horizon 2020“ gefördert.

E-FIX ist ein Projekt mit einer Laufzeit von 40 Monaten, das zum Ziel hat, 3 innovative Finanzierungsmechanismen für Energieeffizienz (Crowdfunding, Leasing und Energy Performance Contracting (EPC)) in 6 Ländern (Österreich, Armenien, Kroatien, Tschechien, Georgien, Polen) zu testen. Die Konferenz bot die Möglichkeit, das Thema Energiefinanzierung aus verschiedenen Blickwinkeln zu präsentieren und zu diskutieren, darunter die Sichtweise der Europäischen Kommission, die der 6 Partnerländer und auch die von unabhängigen Experten.

Green Deal – Prioritäten

Zu Beginn der Konferenz hob Pierre Schellekens, Vertreter der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission, die wichtigsten europäischen Prioritäten für die kommenden Jahre hervor, darunter die Überarbeitung der Richtlinien für erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie eine stärkere Betonung von Wasserstoff. In Bezug auf die innovative Finanzierung betonte er, dass die meisten Mittel für den Green Deal aus dem privaten Sektor kommen würden und dass innovative Finanzinstrumente eine Möglichkeit seien, das Engagement mit dem privaten Sektor zu erhöhen. Darüber hinaus merkte er an, dass der Grüne Deal in alle Projekte einbezogen werden würde, um eine maximale Wirkung zu erzielen.

Andreas Karner auf der Abschlusskonferenz_ E-FIX

Pilot-Finanzierungskampagnen

Anschließend präsentierte Andreas Karner, Projektleiter bei ConPlusUltra in Österreich die wichtigsten Errungenschaften: die Durchführung von Pilotfinanzierungskampagnen mit dem Schwerpunkt auf Energieeffizienz- und Erneuerbare-Energien-Projekten im öffentlichen und privaten Sektor durch die Demonstration innovativer Finanzierungsinstrumente, die rund 30 Millionen Euro an Investitionen auslösten. Darüber hinaus wurden umfangreiche Aktivitäten zum Kapazitätsaufbau in Form von Schulungsmaterialien und Tools geschaffen sowie Aktionspläne für Energieeffizienz auf nationaler Ebene entworfen, Kompetenzzentren für Energiefinanzierung eingerichtet und eine europäische Roadmap entwickelt, die als Leitfaden für die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen bis 2030 dient.

In der nächsten Sitzung stellten die Projektpartner aus den jeweiligen Ländern ihre Pilot-Finanzierungskampagnen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse vor. Generell waren sich alle Partner einig, dass es ein enormes Potenzial für die verschiedenen Instrumente gibt und tatsächlich ein Finanzierungsmix erforderlich ist, dass sich aber Crowdfunding aufgrund der Pandemie als besondere Herausforderung erwies. Im Fall von Leasing wurde in Armenien und Georgien als Haupthindernis der fehlende gesetzliche Rahmen und das geringe Umweltbewusstsein in den Ländern identifiziert. Im Fall des Energieleistungsvertrags waren die in Polen und Kroatien realisierten Pilotprojekte sehr positiv, obwohl EPC in diesen Ländern noch kein weit verbreitetes Modell ist.

Bild Online E-FIx final conference Podiumsdiskussion

Sitzung drei bestand aus einer Podiumsdiskussion, die mit Experten aus den verschiedenen Partnerländern besetzt war. Die Experten waren sich einig, dass Projekte, die ausschließlich über Bürgerbeteiligungen finanziert werden, nicht mit öffentlichen Mitteln oder günstigen Krediten konkurrieren können, dass aber Public Private Partnerships ein großes Potenzial haben, z. B. durch eine Kombination mit Contracting-Modellen. Anerkannt wurde auch, dass ein Mix aus Finanzierungsmechanismen und dem dazugehörigen regulatorischen Rahmen notwendig ist. Da die öffentlichen und privaten Mittel für nachhaltige Energieprojekte aufgrund der COVID-19-Pandemie und des neu eingerichteten EU-Konjunkturfonds (Next Generation EU) ansteigen werden, ist in den kommenden Jahren ein enormes Investitionsvolumen zu erwarten.

E-FIX-Roadmap

Die E-FIX-Roadmap, öffentlich verfügbar ab Sommer 2021, wurde auch für ihren Nutzen gelobt, da sie eine Reihe von Akteuren in Bezug auf Energie-Performance-Contracting, Crowdfunding und Leasing anleitet. Alle Experten waren sich einig, dass die Bewusstseinsbildung der Schlüssel ist, um Energieeffizienz in der EU und darüber hinaus voranzutreiben.

Für mehr Informationen zum Projekt: http://energyfinancing.eu/en/

E-FIX-innovative Energy FInancing miX- H2020