EINLADUNG zur  Informations- und Netzwerkveranstaltung Finanzierung von Energieeffizienzprojekten – Crowdinvesting als Chance?

Eingeladen sind Energie- und Finanzierungsexperten zur gemeinsamen Diskussion und Informationsaustausch rund um die Finanzierung von Energieeffizienzprojekten in Österreich. Der Fokus der Veranstaltung liegt darauf, das derzeitige Finanzierungsangebot für Energieeffizienz zu analysieren und eventuelle Lücken aufzudecken, die es in den kommenden Jahren mittels innovativer Finanzierungsmechanismen zu schließen gilt.

 

Die Eckdaten:

Stakeholder Meeting Finanzierung von Energieeffizienzprojekten – Crowdinvesting als Chance?

Datum: 23. Oktober 2018, 9:30 bis ca. 14:00 Uhr

Ort: Wirtschaftsuniversität Wien. Treffpunkt an der Rezeption des Instituts für International Business, Gebäude D1, 3. Stock

 

SH_Meeting_Agenda

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um kurze Bestätigung Ihrer Teilnahme an martin.fraissler@s.wu.ac.at bis 16. Oktober.
Bitte senden Sie hierzu Ihren Namen, Ihre Organisation sowie die Anzahl der Teilnehmer, die sie anmelden möchten. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmeranzahl begrenzt ist und somit frühere Anmeldungen bevorzugt behandelt werden.

Die Veranstaltung wird von den folgenden Organisationen organisiert:
WU Wien – Institute for International Business
CONDA Crowdinvesting Österreich
ConPlusUltra GmbH, Lead Partner des ggstdl. Projekts

Die Veranstaltung wird im Rahmen des E-FIX Projekts organsiert, welches mit Mitteln des Horizon 2020-Programms für Forschung und Innovation finanziert wird.

http://energyfinancing.eu/en/

Logo_E-Fix_Projekt

 

 

E-FIX_Logo_Disclaimer

 

Beim kommenden MFA – Maintenance and Facility Management Society of Austria Frühstück am 22.11.2018 in Klagenfurt, steht wieder das Thema „Rechtssicherheit in der Instandhaltung – Best Practice aus der Praxis“ im Focus des morgentlichen Zusammentreffens. Heinrich Preiss, Geschäftsführer und Teamleiter Technik+Recht startet mit seinen Beitrag um 9.30 Uhr. Vorher können schon bei Kaffee und Croissants erste Gespräche geführt werden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit ConPlusUltra GmbH und INFORMATICS Holding GmbH statt.

Eine Anmeldung ist bis 16.11 möglich.

Zum Programm

 

22 experts from 14 organisations came together to discuss innovative financing of energy efficiency projects to be implemented in the partner countries of Central and South Eastern Europe and the Caucasus region. The event was hosted at the Caucasus University in Tbilisi, Georgia.The aim of the E-FIX project is to support the uptake of innovative financing mechanisms in order to facilitate the realisation of an increased number of energy efficiency projects in the focus countries.

E-FixMeeting_Georgia

Accordingly, the experts discussed the status of energy project financing and fundraising activities for energy efficiency projects in their countries, identifying commonalities and potentials to support the development of innovative financing mechanisms in the energy sector. Moreover, the partners are committed to make the transition from the theoretical discussion to the practical implementation. Pilot actions in each partner country will test the applicability of E-FIX financing mechanisms in real life and prepare the way for a roll-out on a larger scale. Financing mechanisms investigated reach from leasing of energy efficient products over energy performance contracting to crowdinvesting.

ConPlusUltra acts as project coordinator and key expert regarding the financing and implementation of energy projects focusing in its activities foremost on preparing the ground in Austria. For the Austrian case the CPU experts together with their Austrian partners CONDA AG and the University of Business and Economics Vienna are discussing the implementation of a pilot financing camping focusing on Crowdinvesting for energy efficiency projects. The pilot will be the first step to a larger roll-out sustainably activating investment in the energy efficiency sector.

More information can be found on the E-FIX website http://energyfinancing.eu/en/

Logo_E-Fix_Projekt

The project receives funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 785081.

 

 

 

 

 

Training for social enterprises, SMEs and start-ups in Hollabrunn, Austria

Neli Kail und Alexandra Pintilie from ConPlusUltra GmbH organised a training event as part of the Interreg Project CrowdStream on September 12th. The focus of this training session was on “elaborating the projects”, coming out of the participants ideas, developed since the first training in January.

The invited trainer/expert on social crowdfunding emphasised the importance of activating the project’s own crowd: “You start, of course, with family and friends, but then you have to go wider. For a small, regional project it helps a lot to just copy and hang information sheets around the area!”

More about the training and the project

Crowfunding_Training_Hollabrunn

Logo Interreg - CrowdStream

This event is funded by the European Union (ERDF, IPA) within the Interreg project CrowdStream. Participation is free of charge. Mehr über das Projekt: http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/crowdstream

Project co-funded by European Union Funds (ERDF, IPA)

 

 

 

 

 

Am Dienstag 11.9.2018 veranstalteten die Firmen ConPlusUltra GmbH und EnergyChanges in Kooperation mit der WKNÖ Tulln einen Vortrag zum Thema „Nutzung von Sonnenenergie für Unternehmen“. Insgesamt 30 Unternehmen aus dem eigenen und den angrenzenden Bezirken wollten mehr dazu wissen.

Vortragende_Businessfrühstück_Tulln

Matthias Humpeler, Birgit Gräll, Petra Lasselsberger, Franz Figl – Vortragende beim Businessfrühstück in der WKNÖ Tulln.

Petra Lasselsberger (Ökologische Betriebsberatung WKNÖ) begrüßte alle Anwesenden und stellte das umfangreiche Beratungsangebot der WKNÖ vor. Im Anschluss daran präsentierte Franz Figl (ConPlusUltra) wie man Stromfressern auf die Spur kommt und welche Möglichkeiten durch eine Leistungsmessung eröffnet werden. Dabei sind die Einführung eines Lastmanagement und der Einsatz eines Stromspeichers zur Spitzenlastabdeckung nur zwei bespielhafte Möglichkeiten. Den sinnvollen Einsatz von Photovoltaik-Anlagen für Betriebe und die Kombination mit einem modernen Elektrospeicher veranschaulichte danach Matthias Humpeler (ConPlusUltra).

Elektrospeicher können nicht nur die Spitzenlast reduzieren sondern auch den Eigenverbrauch einer Photovoltaik-Anlage um bis zu 30% erhöhen. Um solche Projekte auch finanzieren zu können stellte Birgit Gräll (EnergyChanges) mögliche Förderungen vor und erklärte wie Bürgerbeteiligungen für Umweltprojekte gewinnbringend genutzt werden können. Einige der anwesenden Unternehmer zeigten großes Interesse an einer kostenlosen Beratung, die von der WKNÖ für ihre Mitglieder angeboten wird.

Details zu kostenlosen Beratung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Danube Crowd Day, einer interaktiven Vernetzungsveranstaltung im Rahmen des EU-Projekts CrowdStream, nahmen Projektpartner, Crowdfunding ExpertInnen, VertreterInnen öffentlicher Einrichtungen sowie Innovationsakteure aus neun Donauländern teil. Nach einer Vorstellung der Aktivitäten des Projekts CrowdStream zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Alternativfinanzierungen im Donauraum präsentierten VertreterInnen verschiedener Crowdfunding-Plattformen und erfolgreiche Projektumsetzer ihre Praxiserfahrungen sowie Beispiele aktueller Crowdfunding-Initiativen. Bei der anschließenden Panel-Diskussion standen Publikumsfragen zur Motivation von lokalen Crowds und zu den Wirkungsmechanismen von Crowdfunding-Kampagnen auf lokale Zielgruppen im Vordergrund. Die Möglichkeit zur transnationalen Vernetzung wurde von den TeilnehmerInnen gerne angenommen, eine Reihe neuer Kooperationsideen werden in der weiteren Umsetzung des Interreg-Projekts CrowdStream aufgegriffen werden.

Paneldiskussion_Crowdstream

Panel -Diskussion mit Publikumsfragen beim Danube Crowd Day

Der Danube Crowd Day wurde als gemeinsame öffentliche Veranstaltung im Rahmen der zweitägigen österreichischen „Field Mission“ durchgeführt. Ziel dieser für alle Partnerländer angebotenen Exkursion war es, den Projektpartnern und weiteren eingeladenen TeilnehmerInnen aus den Donauländern die Crowdfunding-Situation und die Projektaktivitäten in Österreich eingehend vorzustellen und gemeinsame Strategien zur Verbesserung des Zugangs zu Alternativfinanzierungen für lokale KMUs und Start-Ups zu diskutieren.

Logo Interreg - CrowdStream

This event is funded by the European Union (ERDF, IPA) within the Interreg project CrowdStream. Participation is free of charge. Mehr über das Projekt: http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/crowdstream
Project co-funded by European Union Funds (ERDF, IPA)

 

 

 

 

 

Bild_Q1_Gesetzesmanagement

 

 

 

 

Österreichische Betriebe müssen die für sie relevanten Rechtsvorschriften einhalten. Unternehmen, die EMAS bzw. der ISO 14001 zertifiziert sind, haben die Verpflichtung neben Legal Compliance auch das Verfahren bzw. das System zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen nachzuweisen .

Manuela Eichberger behandelt den Begriff Legal Compliance und sein Zusammenhang mit Umweltgesetzgebung und -management.

Welche Vorteile bringt es, die relevanten Rechtsvorschriften einzuhalten? Wie ermittelt man diese aus den verschiedenen Rechtsbereichen und was versteht man unter einem Rechtspflichtenregister?

Praxisnah werden Inhalt, Ablauf und IT-Hilfetools beschrieben. Möchten Sie mehr lesen dann: weiter zum Artikel

Q1 Magazin für Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme

Sciam Online Plattform

Um die ständig steigende Anzahl von Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Urteilen richtig zu beurteilen und ordnungsgemäß umzusetzen, benötigten Sie einschlägig ausgebildete Fachkräfte. Entsprechende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Technik+Recht sind Mangelware.
ConPlusUltra ist österreichweit zahlreichen Unternehmen als kompetentes und erfahrenes Beratungsunternehmen im Bereich Legal Compliance (Technisches Recht) ein Begriff.
Kennen Sie schon unser aktuelles Seminarangebot? Durchstöbern Sie es hier und zögern Sie nicht, bei Fragen Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir sind Spezialisten für Schulungen aus dem Bereich Energie, Umweltschutz, Arbeitsschutz, Compliance und Software.

Sujet_Akademie

2+1 kostenlos ab 3 Anmeldungen
Es gibt mehrere MitarbeiterInnen im Betrieb, die entsprechende Weiterbildung benötigen?
Dann ist unser 2+1 Angebot genau das richtige für Sie. Wir bieten Ihnen für unsere Seminare* 2+1 Teilnahme kostenlos an. Melden sich drei Personen von einer Organisation an, so nimmt die dritte Person automatisch kostenlos am Seminar teil.

Neben warmen und kalten Getränken, Obst und Süßem, bieten wir zusätzlich bei ganztägigen Veranstaltungen ein warmes Mittagsmenü, bei dem zwischen zwei Hauptspeisen gewählt werden kann.
Wir freuen uns, bald von Ihnen zu hören und Sie bei unseren Seminaren begrüßen zu dürfen.

Akademie Seminare Termine und Preise September – Dezember 2018 als pdf

Zur Akademie+

*ausgenommen „Ausbildung zur/m Compliance Manager“, bei diesem Seminar zahlt die dritte angemeldete Person nur den halben Preis.

During this interactive networking event crowdfunding experts and practitioners from nine countries of the Danube Region will present different crowdfunding models. Representatives of successful crowdfunding projects will share their experience and discuss practical recommendations. The focus lies on innovative crowdfunding initiatives that can be implemented with support from local crowds and will directly impact local target groups.

Logo Interreg - CrowdStream

 

This event is funded by the European Union (ERDF, IPA) within the Interreg project CrowdStream. Participation is free of charge.

Danube Crowd Day
5th of September 2018, starting from 17:30
TFZ Wiener Neustadt
Viktor-Kaplan-Straße 2, 2700 Wr. Neustadt

 

 

Information and registration via email until August 28th, 2018:
alexandra.pintilie@conplusultra.com
+43 676 352 33 83

Compliance im Umweltrecht – Wie geht ein Betrieb mit den laufenden Änderungen um?

Mag. iur. Peter Gratzl beschäftigte sich im Rahmen seiner Re-Zertifizierung zum Compliance Officer (CO) mit der Frage, wie laufende rechtliche Änderungen am besten im Betrieb gemanagt werden und welche Rolle der CO dabei einnehmen sollte.

Betriebe sind angehalten die rechtlichen Anforderungen einzuhalten. Doch diese ändern sich laufend, da sich auch die Gesetzgebung weiterentwickelt. So hat jeder Betrieb mit rechtlichen Änderungen umzugehen, um den neuen Anforderungen entsprechen zu können. Tut er dies nicht, geht er das Risiko ein, dass Strafen und Haftungen schlagend werden.
Im speziellen Bereich des Umweltrechtes, das eine Querschnittsmaterie darstellt, ist ein Betrieb mit vielfachen Änderungen aus unterschiedlichen Bereichen konfrontiert – hier eine grafische Übersicht über die Anzahl der Rechtsänderungen im Bereich des Umweltrechts in den letzten Jahren.

Grafik_ Anzahl_Rechtsänderungen

Grafik Rechtsänderungen in den letzten Jahren

Diese Änderungen erfassen das EU-, Bundes- und Landesrecht. Für 2018 ist wohl mit ca. 350-360 Änderungen zu rechnen.

Die erste Problematik für den Betrieb in diesem Zusammenhang stellt sich bereits bei der Erhebung der Änderungen. Er muss also von der Änderung in Kenntnis gesetzt werden. Dies kann durch Lesen der einzelnen Gesetzblätter (ABl, BGBL, LGBl) oder über andere Infokanäle wie z.B. Newsletter oder Information der Wirtschaftskammer sowie durch den Besuch von Schulungen zu aktuellen Themen erfolgen.
Danach sind diese Änderungen auch inhaltlich zu erfassen, ob es sich nur um Fehlerkorrekturen oder Verweisanpassungen handelt oder ob wirklich neue Pflichten für den Betrieb erlassen wurden. Im Umweltrecht kommt erschwerend hinzu, dass neben den verschiedensten Bereichen wie Abfall, Energie, Bau, Strahlenschutz, etc. auch die unterschiedlichsten Personen beteiligt sind: Abfallbeauftragte, Sicherheitsfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen, BetriebsrätInnen, BetriebsleiterInnen, Umweltbeauftragte, etc.

Wie können nun Lösungsansätze aussehen?
Zunächst ist ein Betrieb gut beraten, laufend die Änderungen zu erheben und zu bewerten. Diese Erhebung verfolgt das Ziel, dass keine wesentlichen Änderungen übersehen werden und dass dadurch auch keine unbekannten Risiken vorherrschen. In der Praxis reicht es, alle 2-3 Monate die Änderungen zu erheben, an fachlich Zuständige zu verteilen und bewerten zu lassen. Die Dringlichkeit und das Risiko der Änderung sollten auch dokumentiert werden bzw. auch in Berichten für die Geschäftsführung aufgenommen werden. Ebenso sind, soweit erforderlich, Maßnahmen festzulegen und mit Verantwortlichen und Terminen zuzuweisen, damit der Betrieb der Änderung gerecht wird. In diesem Schritt ist externe Hilfe möglich.

Zusätzlich ist 1-2 Mal pro Jahr ein Workshop empfehlenswert, wo sich alle Beteiligten an einen Tisch zusammensetzen. So können die getroffenen Bewertungen nochmals in der großen Runde abgestimmt und auch die betriebliche Praxis wieder besprochen werden. Zusätzlich dient diese Veranstaltung der Schulung aller Beteiligten. Ergebnis dieses Workshops ist ein Protokoll, wo allfällige Ergänzungen und Adaptionen der Maßnahmen festgehalten sowie zusätzliche Verantwortlichkeiten definiert werden. In diesem Schritt ist externe Hilfe sinnvoll, um auch einen unabhängigen Blick auf die Dinge zu erhalten und zusätzliche Fachexpertise einzubringen.

Welche Rolle spielt hier der Compliance Officer (CO)?

  • Koordination
    Im Sinne eines einheitlichen Compliance-Systems sollte der CO die Schritte koordinieren, um auch die Vorgehensweisen im Betrieb einheitlich zu halten. Der Inhalt sollte nur bedingt die Werkzeuge und die Methodik vorgeben. Außerdem kann er als Schaltstelle die Kommunikation der Beteiligten sicherstellen.
  • Organisation
    Im Umweltrecht sind viele Fachexperten beteiligt, die „in Ihrer Welt“ leben. Hier kann der CO durch seine Möglichkeiten Hilfestellungen anbieten und zwischen den Beteiligten vermitteln. Gegenüber der Unternehmensführung kommt es zu einer Kanalisierung der Information über den CO.

Schlussendlich kann der CO auch einen ganzheitlichen Blick auf die Anforderungen und damit verbundene Risiken bewahren. Da er inhaltlich wohl nicht eingebunden ist, kann er bereichsübergreifend tätig werden und auch auf die Zusammenhänge hinwiesen, die allzu oft im Sichtfeld der Fachexperten nicht wahrgenommen werden.

© Mag. jur. Peter Gratzl